WÄRMEVERTEILUNG

Während früher die Heizungs- und Wasserrohre stets sichtbar an der Wand entlang und durch die Decken verlegt wurden, wird die Wärmeverteilung heute sehr dezent in der Wand versteckt. Doch sind die Leitungen deshalb auch vergessen? Nein – keineswegs!

Mehr Informationen: KUSCHELIGES AMBIENTE

Foto: Kermi

Um ein Haus nicht nur komfortabel sondern auch mit einer optimalen Wärmeverteilung zu versorgen sollte man sich schon ein paar Gedanken machen. Dabei liegt die Tendenz auf der Hand: Energie sparen und Umwelt schützen – aber trotzdem soll das eigene Heim auch noch einen sehr guten optischen Eindruck machen.

Die Heizwasserumwälzpumpe am Wärmeerzeuger spielt in Sachen Wärmeverteilung eine große Rolle. Denn von hier aus wird die Wärme auf die einzelnen Heizflächen verteilt. Hierher fließt das Heizungswasser auch wieder zurück. Ein ständiger Kreislauf. Für das konstante Fließen des Wärmeträgers sorgt eine Umwälzpumpe. Die zentrale Regelung erfolgt über Sensoren, welche die bereitzustellende Wärme der Heizungsanlage automatisch an der Außenfassade regulieren.

Eine effiziente Wärmeverteilung bewirkt, dass sowohl im Neu- als auch im sanierten Altbau die Wärme genau dort eingesetzt werden kann, wo sie auch benötigt wird. Je kürzer dabei der Weg ist, desto besser. Doch auch längere Strecken lassen sich durch eine perfekte Dämmung mit Matten, ummantelten Rohren oder Formstücken gut bewältigen – die Wärme kann nicht verlorengehen. In der Energieeinsparverordnung werden die Anforderungen der Dämmung von heizungstechnischen Anlagen geregelt. Die Dämmung in nicht beheizten Räumen entspricht ungefähr dem Rohrdurchmesser, sollte aber mindestens zwei Zentimeter betragen.


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Auch in Sachen Design ist heute bei Heizkörpern (fast) alles möglich: Sie sind sowohl in schlichter und praktischer Ausführung sowie als stylischer Mittelpunkt eines Raumes erhältlich. Ähnlich wie eine Sockelleiste werden die platzsparenden Fußleistenheizkörper installiert. Verstärkt kommen aber auch Wandheizungen zum Einsatz, die über integrierte Kanäle die Wand erwärmen.

Sie werden so montiert, dass kein Heizkörper sichtbar ist. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter den nachfolgenden Menüpunkten. Das badberg-Team bietet Ihnen sowohl effiziente Anlagenkomponenten als auch komplette Systemlösungen in allen Wärmeverteilungsbereichen an.

FUßBODENHEIZUNG

Laufen Sie auch immer mal öfters barfuss in der Wohnung herum? Mit einer kuscheligen Fußbodenheizung haben Sie dabei nie mehr kalte Füße. Sie hat ihren Siegeszug vom Badezimmer aus gestartet, denn kalte Kacheln kann am frühen Morgen nach dem Aufstehen wohl niemand brauchen. Dank einer Fußbodenheizung hält das wohlig-warme Gefühl des Bettes noch etwas an.

Mehr Informationen: IMMER WOHLIG WARME FÜßE

Die Wärme von Flächenheizungen lässt sich ungefähr mit der „gefühlten“ Temperatur der Wettervorhersage vergleichen. „Normale“ Heizkörper erwärmen den Raum nur punktuell, während Flächenheizungen ihre Strahlungswärme über eine größere Oberfläche abgeben. Diese Wärme empfindet der menschliche Körper um ca. 2 ° C wärmer als bei einem konventionellen Heizkörper. Bei gleichem Wärmegefühl kann somit die Raumluft um diesen Wert gesenkt werden – und Sie können sich über eine niedrigere Heizkostenabrechnung freuen!

Für die Kombination mit Brennwertgeräten und Wärmepumpen sind Fußbodenheizungen sehr gut geeignet. Sie ermöglichen großzügige Raumlösungen ohne sichtbare Heizkörper und können mit niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden. Für den Bodenbelag eignen sich sowohl Materialien aus Keramik, Teppich, Laminat oder auch Parkett. Der Boden wird so angenehm warm. Mehr als 29° C sollten es dann aber doch nicht sein, weil sonst die Luftzirkulation durch den hohen Anteil an Strahlungswärme verringert wird und der Staubbildung freie Bahn macht. Übrigens: Bakterien, Schimmelpilze und auch Hausstaubmilben haben auf den trocken temperierten Flächen keine Chance.

Lange galten Fußbodenheizungen als Luxusobjekt. Doch immer mehr wird eine Elektro-Fußbodenheizung auch in Altbauten zur praktischen Alternative beim Nachrüsten, denn sie können auch an die günstigen Nachtstrom- oder Wärmespeichertarife gekoppelt werden. Auf etwas muss man bei dieser „sparsamen“ Variante allerdings doch verzichten, denn beim Einsatz einer mit Wasser befüllten Fußbodenheizung sorgt das System im Sommer für Kühlung und im Winter für behagliche Wärme. Haben Sie jetzt Lust bekommen und möchten mehr erfahren? Das badberg-Team berät Sie gern.

WANDHEIZUNG

Heizkörper sind heutzutage nicht mehr nur weiß und müssen auch nicht mehr zwingend unter dem Fenster angebracht werden. Durch verschiedene Formen und Farben sowie dank verbesserter Verglasungen werden Heizkörper immer mehr zum „Eyecatcher“ in jedem Raum.

Mehr Informationen: UNSICHTBARE WOHLFÜHL-WÄRME

Ob als Handtuchwärmer, Raumteiler oder auch nur als modisches Design-Objekt: Es gibt vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Wenn dann auch noch das Energiekonzept im Haus perfekt ausgefeilt ist, steht dem absoluten Wohlfühl-Gefühl nichts mehr im Wege.

Es gibt aber noch weitere neue Trends, wie etwa Heizungen, die absolut nicht mehr sichtbar sind. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich hierbei die Warmwasser-Wandheizung. Diese Flächenheizungen werden in die Innenwand integriert und haben einen sehr großen Vorteil: Die Strahlungswärme wird über eine sehr große Oberfläche in den Raum abgegeben, der sich dadurch besonders gleichmäßig erwärmt und sich wesentlich wärmer anfühlt, als er tatsächlich ist. Der Thermostat kann beruhigt um ca. 2° C gedrosselt werden.

Denn schon 1° C weniger reduziert die Heizkosten um ganze sechs Prozent. Eine Wandheizung funktioniert übrigens ähnlich wie die Fußbodenheizung: Nur eben in senkrechter Form. Die wasserführenden Rohre werden auf der Innenwand in bereits vorgefertigten Unterputzsystemen integriert. Die Systeme sind an den Heizkreislauf angeschlossen. Wenn die Wand erst einmal wieder richtig verputzt oder mit Gipskartonplatten versehen ist, lässt sich die dahinter befindliche Heizung nicht mehr erkennen.

Sowohl als Vollheizung als auch als Ergänzung zur Fußbodenheizung eignet sich eine Wandheizung hervorragend. Bei der Sockelleistenheizung – einer weiteren Form der Wandheizung – werden die Rippenrohre unter Vorsatzschalen oder unter speziellen Luftkanalsteinen vor der Wand installiert. Auch so kann die gesamte Wandfläche erwärmt werden. Möchten Sie sich noch genauer informieren? Das badberg-Team steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

DESIGNHEIZKÖRPER

Weiße, langweilige Rippenheizkörper gehören bereits lange der Vergangenheit an. Heutige Heizkörper setzen optische Akzente und geben dem Raum einen individuellen Stil. Bei der großen Auswahl der vielen verschiedenen Designs ist bestimmt auch für Sie ihr Wunschobjekt dabei. Verkleidung ist „Out“ – Modischer Style ist „In“.

Mehr Informationen: HEISSE OBJEKTE MIT MODISCHEM STYLE

Wenn der Heizkörper nicht mehr direkt unter dem Fenster montiert ist, wird die Heizungswärme auch nicht mehr durch davorhängende Gardinen abgeblockt, sondern kann die Raumluft frei erwärmen. Jedoch lässt sich ein alter gegen einen neuen Heizkörper schneller und günstiger austauschen, wenn der jeweilige Standort nicht verlegt werden muss. Die Spezialisten des badberg-Teams müssen dann nämlich keine neuen Rohre verlegen. Nur mit Hilfe eines Spezialventils lassen sich die einzelnen Heizkörper problemlos und ohne die Heizungsanlage zu entleeren auswechseln.

Da früher Glasscheiben und Rahmen der Fenster schlechter isoliert waren, mussten die unter dem Fenster angebrachten Heizkörper die herabfallende Kälte abhalten. Bei den heutigen Fenstern ist dies nicht mehr nötig und so können die Heizungen an beinahe jedem beliebigen Platz im Raum installiert werden. Um Energieverluste bei raumhohen Fenstern zu vermeiden, sollte allerdings schon auf den richtigen Abstand zwischen Fenster und Heizkörper geachtet werden. Das badberg-Team ermittelt anhand der maximalen Vorlauftemperatur der Heizungsanlage sowie des Raumwärmebedarfs gerne für Sie, wie groß die Heizfläche des Heizkörpers sein muss, damit eine optimale Wärmeabgabe erreicht werden kann.

Praktische Heizwände dienen gleichzeitig als Raumteiler und können an einem beliebigen Ort im Raum montiert werden. Die tür- oder raumhohen Flachheizkörper werden mit speziellen Halterungen und Konsolen sicher befestigt. Allerdings sollte die Rohrleitungsführung akkurat geplant und vorbereitet werden, damit keine Stolperfallen entstehen und das Ganze auch optisch einen guten Eindruck hinterlässt. Wie Sie Ihre Heizkörper „Up to date“ machen verrät Ihnen Ihr badberg-Team.

FLACHHEIZKÖRPER

Wenn Sie Ihre Heizkörper austauschen möchten ist dies für uns vom badberg-Team kein Problem. Die Rohrleitungen sind schließlich schon vorhanden. Allerdings müssen Sie auswählen, welcher Heizkörper für Sie in Frage kommt.

Mehr Informationen: DER KLASSIKER MIT VIEL KOMFORT

Doch so groß die Auswahl auch ist: Tatsächlich ist ein Heizkörper in erster Linie ein „Wärmetauscher“, wie er in der Fachsprache genannt wird, der die Wärme über ein Transportmittel (z. B. Heizungswasser) an die im Zimmer befindliche Raumluft abgibt.

Dies wird durch Konvektion (= Luftströmung) über ein Gebläse erreicht. Die Wärmeabgabe durch Strahlung ist eine weitere Möglichkeit, z. B. bei Wand- und Fußbodenheizungen, durch die eine gleichmäßige Raumerwärmung erzielt wird. Sogenannte „Radiatoren“ sind kleine Alleskönner. Sie können Wärme sowohl durch Konvektion als auch als Strahlung abgeben und werden am meisten bei Warmwasserheizungen verwendet. Zu den Radiatoren gehören auch die Flachheizkörper.

Die sowohl mit glatter als auch mit profilierter Oberfläche erhältlichen Flachheizkörper sind sowohl aus Stahlblech als auch aus Aluminium erhältlich. Das Heizwasser durchströmt hier entweder eine oder auch mehrere hintereinander angeordnete Platten. Um die Wärmeleistung zu optimieren sind oftmals Lamellen aus Metall aufgebracht. Die Montage ist mit wenigen Handgriffen erledigt, denn die Flachheizkörper werden bereits vorlackiert und vormontiert geliefert. Voll im Trend liegen sogenannte Plattenheizkörper, die mit ihrer Winkel- oder Bogenform sehr gut an die verschiedensten Raumverhältnisse angepasst werden können.

Damit sich die Wärme in größeren Räumen besser verteilen kann hat sich bereits oft die Montage von zwei Heizkörpern bewährt. Ihr badberg-Team berät Sie gerne, welche Maßnahme in Ihrem Zuhause für eine optimale Wärmeleistung geeignet ist. Wir stehen Ihnen auch gerne zur Verfügung, wenn Ihre alte Heizungsanlage überprüft und gewartet werden muss.