DER KREISLAUF VON WASSER UND WÄRME

Bauherren, die sich zum ersten Mal für ein Heizsystem entscheiden, stehen vor der schwierigen Entscheidung, ob denn nun Öl oder Gas die bessere Lösung ist. Wer hingegen bereits mit einer Öl-Zentralheizung heizt und den Austausch so kostengünstig wie möglich gestalten möchte, sollte am besten eine Brennwerttechnik mit dem gleichen Energieträger wählen.

Es kann niemand voraussehen, welcher Brennstoff auf Dauer gesehen günstiger ist. Fakt ist aber, dass aufgrund der begrenzten Ressourcen und der stets steigenden Nachfrage die Preise für Erdöl und Erdgas weiterhin steigen werden.

Unabhängig davon, mit welchem Brennstoff die Anlage befeuert wird, funktioniert der Heizkreislauf folgendermaßen: Der Brennstoff (meistens Gas oder Öl) wird im Brenner verbrannt, wodurch sich das Wasser im Heizkessel erwärmt. Mittels einer Pumpe wird das Heizungswasser durch die Vorlaufleitung zu den Heizkörpern transportiert, die sich dann erwärmen. Über die Rücklaufleitung fließt das Wasser in den Heizkessel zurück sobald die Wärme abgegeben wurde – der Kreislauf beginnt wieder von vorn. Auch die Warmwasserbereitung für Küche und Badezimmer kann je nach Bauart der Anlage ebenfalls über das Heizsystem erfolgen. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Menüpunkt „Warmwasserbereitung“.

Der Wirkungsgrad ist ein sehr wichtiges Kriterium bei der Entscheidung. Durch ihn erkennt man, wie effektiv der Energieträger in der Heizungsanlage in Wärme umgewandelt wird. Umso höher dieser Prozentsatz ist, desto günstiger ist die Wärmeumwandlung. Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Ermittlung des Jahresheizwärmebedarfs, denn das Heizungssystem muss jährlich genau diese Menge an Wärme produzieren, damit alle Räume bestmöglich mit Wärme versorgt werden können. Die Spezialisten des badberg-Teams können diesen Wert anhand des Energiebilanzverfahrens berechnen. So kann die optimale Größe der Heizungsanlage ermittelt werden.

Die Entwicklung der Niedertemperaturkessel lässt moderne Ölheizungen mit einem Wirkungsgrad von mehr als 99 Prozent arbeiten. Während die „Oldtimer-Modelle“ mit einer Temperatur von konstanten 70 bis 90 Grad Celsius betrieben wurden, funktionieren die heutigen Modelle mit einer wesentlich geringeren Temperatur. Neben einer hocheffizienten Brennwerttechnik wird zusätzlich zur normalen Verbrennungswärme auch die gebundene Kondensationswärme des Abgases genutzt. Und dies bei sehr geringen Schadstoffemissionen.

Auch mit Solarwärmeanlagen für die Warmwasserbereitung kann die Brennwerttechnik problemlos kombiniert werden. Sprechen Sie einfach Ihr badberg-Team darauf an. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.