TEMPERATURREGELUNG

Die Temperaturregelung der zentralen Heizungsanlage sorgt bereits am frühen Morgen für gemütlichen Komfort im Badezimmer. Oftmals noch zu nachtschlafender Zeit verrichtet sie schon ihre Arbeit. Kluge Steuerungen sorgen dafür, dass warmes Wasser und Wärme jederzeit zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen: MIT INTELLIGENTER STEUERUNG ZU MEHR KOMFORT

Doch wer kennt sich schon genügend mit technischen Installationen aus? Dennoch sollte einer Immobilie in dieser Hinsicht große Aufmerksamkeit gewidmet werden. Nicht zuletzt, da die Heizungs- und Warmwasserbereitung den größten Anteil an der Energiekostenabrechnung ausmacht. Es lohnt sich wirklich, einen Blick auf die Wärmeverteilung und Wärmeregelung der Heizungsanlage zu werfen.

Die sorgfältige Abstimmung aller Komponenten sorgt dabei für eine reibungslose Funktion. Die angeforderte Heizwärme des gesamten Wärmesystems wird zentral am Wärmeerzeuger geregelt, der sich im Heizungskeller befindet (oder eben dort wo die Anlage steht). Über Temperaturfühler von außen befindlichen Messstationen wird die Heizung zusätzlich noch mit weiteren Informationen versorgt. Die Steuerung wertet diese Daten aus und stellt anhand dieser die Vorlauftemperatur des Systems ein. Es erfolgt eine automatische Regelung, welche Menge an Energie zu welcher Tages- oder Nachtzeit fließen soll.

Dies geschieht alles, ohne dass man etwas davon mitbekommt. Durch eine effiziente Temperaturregelung werden auch die Bedürfnisse aller Hausbewohner berücksichtigt. Die Heizungsanlage wird auf den Wärmebedarf der verschiedenen Räume abgestimmt. So wird das Schlafzimmer tagsüber nicht unnötig aufgeheizt, während aber das Wohn- und Kinderzimmer trotzdem wohl temperiert ist. Selbstverständlich muss hierfür jeder einzelne Heizkörper separat regulierbar sein.

Sie werden sehen: Es lohnt sich! So können mit nur einem Grad weniger Raumtemperatur ca. 6 % der gesamten Heizenergie eingespart werden. Bei zwei Grad sind es bereits 12 % (wer rechnen kann ist im Vorteil). Welche Einsparpotentiale Ihr Haus bietet sagt Ihnen gerne Ihr badberg-Team. Auch bereits in die Jahre gekommene Heizungsanlagen werden von uns kontrolliert und optimiert, damit diese sowohl wirtschaftlich effizient und optimal funktionieren. Kompetente Beratung steht bei uns an oberster Stelle!

HEIZUNGSPUMPEN

Einer der größten „Stromfresser“ im Haus kann eine veraltete Heizungspumpe sein – sehr zum Leidwesen des Geldbeutels. Sie macht ca. 5 – 10 % der Stromrechnung aus. Und auch die höheren umweltbelastenden Emissionen sind nicht zu unterschätzen. Über Presseartikel und Broschüren von Herstellern, Energieberatern und auch von Institutionen wie der Deutschen Energieagentur (dena) erhalten sie hierzu weitere Informationen.

Mehr Informationen: AKTIVER KLIMASCHUTZ DURCH MODERNE HEIZUNGSPUMPEN

Foto: Grundfos

Alle vertreten allerdings den Standpunkt, dass durch eine Hocheffizienzpumpe im Gegensatz zu einer Alt-Pumpe ein wesentlicher Teil der benötigten Antriebsleistung eingespart werden kann.

Werden alle alten Pumpen ausgetauscht, summiert sich die Einsparung der Gesamtenergie- sowie des CO²-Ausstosses erheblich. So kann jeder Haushalt aktiv seinen Teil zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Bei der Hocheffizienz-Umwälzpumpe „Alpha 2“ von Grundfos wird ca. 80 % weniger Antriebsenergie benötigt. Etwa zwei Millionen der weltweit installierten Pumpen ermöglichen derzeit eine Einsparung des Energiebedarfs um 1.920.000 MWH. Und auch die Emission des Klimakiller CO² (Kohlendioxid) wird um 1.152.000 Tonnen reduziert. Ein kleines Teil mit großer Wirkung!

Eine Heizungs-Umwälzpumpe ist selbstregelnd und ist mit der höchsten Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet. Im Idealfall kann der Verbrauch mithilfe der Drehzahlregelung sowie des Permamentmagnet-Motors der „Alpha 2“ auf 5 W reduziert werden. Über die Auto-Adapt-Funktion analysiert die Pumpe die laufenden Verhältnisse der Heizanlage und kann sich so den jeweils aktuellen Bedürfnissen anpassen. Auch die jeweils optimale Einstellung zur Funktion mit minimalem Energieverbrauch wählt die „Alpha 2“ selbständig.


MEHR KOMFORT IN SACHEN HEIZUNGSANLAGE

Foto: Viessmann Werke GmbH & Co. KG

Heizungsanlagen müssen heutzutage nicht mehr zwingend im Keller – dem tiefsten Punkt des Hauses – installiert werden. Physikalisch steigt warmes Wasser prinzipiell aufgrund der sehr geringen Dichte in der Vorlaufheizung nach oben, während das abgekühlte Wasser wieder nach unten zurückfließt. Dort wird es wieder aufs Neue erwärmt. Heutzutage werden Heizungsanlagen hingegen meistens als Pumpenheizungen gebaut, bei denen sich eine Umwälzpumpe um die Zirkulation des Wasserkreislaufs kümmert. Dadurch können die heutigen Anlagen in nahezu jedem Raum im Haus aufgebaut werden.

Einen Nachteil hat dies allerdings: Im Vergleich zu modernen und sparsamen Modellen verbraucht eine solche Einzel-Komponente bis zu 5mal mehr Strom. Zumindest bei ungeregelten Pumpen, die rund um die Uhr auf „Vollgas“ fahren und auch dann warmes Wasser befördern, wenn alle Thermostatventile der Heizkörper geschlossen sind. Hocheffiziente Neugeräte mit dem Energielabel der Energieeffizienzklasse A sind bereits ab 300 Euro erhältlich.

Werden Heizkörper gedrosselt oder wenn der Wasserdruck in der Leitung steigt oder sinkt reduziert eine Hocheffizienzpumpe ihre Leistung indem sie auf Veränderungen im Heizungsnetz reagiert. Die Anschaffung einer solchen Pumpe hat sich bereits nach zwei Jahren amortisiert, da auch während der Nachtabsenkung deutlich weniger Strom benötigt wird.

Doch nur, wenn die Heizungsanlage perfekt eingestellt ist, kann sie auch die Energie optimal nutzen. Alle Komponenten müssen dabei richtig dimensioniert und optimal aufeinander abgestimmt werden, damit die gewünschte Wärme der Heizung zuverlässig und auch sparsam bereitgestellt werden kann. Durch einen sogenannten „hydraulischen Abgleich“ kann selbst ein älteres Modell neu berechnet und damit wesentlich optimiert werden. Der Fachmann ermittelt durch diesen Abgleich, wie hoch der Pumpendruck sein muss, um das Heizungswasser zum jeweiligen Wärmeabnehmer zu transportieren. Die Pumpenleistung wird dann dementsprechend angepasst. Störende Strömungsgeräusche werden vermindert und außerdem lässt sich auf diese Weise bares Geld einsparen. Wollen Sie mehr erfahren? Sprechen Sie uns, Ihr badberg-Team, an.

EINZELRAUMREGELUNG

Auch im Winter sollte öfters einmal zum „Durchlüften“ das Fenster geöffnet werden, damit die verbrauchte Luft des Zimmers durch frische ersetzt werden kann. Doch mal ehrlich: Denken Sie immer daran, während des Lüftens die Heizung zu drosseln, um keine wertvolle Energie zu vergeuden?

Mehr Informationen: WENN DIE HEIZUNG "DENKEN" LERNT

Ein intelligentes Steuerungssystem übernimmt dies für Sie. Sensoren, mit denen die komplexe Gebäudesystemtechnik versehen wurde, drehen bei einem geöffneten Fenster selbständig die Heizung herunter. Dadurch kann keine unnötige Wärme entweichen. Wird das Fenster wieder geschlossen, erwärmt sich die Temperatur wieder automatisch auf den vorgegebenen Wunschwert. Der Fenstersensor verhindert somit hohe Energieverluste.

Drahtlose Heizungsregelungen für Einzelräume sind eine sinnvolle, energiesparende Ergänzung in wärmegedämmten Gebäuden. Digitale Sammelleitungen (BUS-Installationstechnik) sowie Funktechnologien bieten – miteinander kombiniert – vielfältige Funktionen. Angefangen von der Steuerung der Heizungsanlage und allen elektrischen Geräten bis hin zur Bewässerung des Gartens ist ein großes Spektrum möglich. Im „Smart Home“ von Morgen können bereits heute viele dieser unterschiedlichen Anwendungen umgesetzt werden.

Sehr günstig wirkt sich die Einzelraumregulierung im herkömmlichen Sinne beim Energiesparen aus – eine wirklich „kluge“ Ergänzung. Die Temperatur kann in jedem Raum zeitgerecht und individuell gesteuert werden. Zusammen mit elektrischen Stellantrieben an den Heizkörperventilen wirkt sich die Regelung der Raumthermostate bzw. Raumthermostatuhren auf die im jeweiligen Raum installierten Heizkörper aus. Jeder Raum kann mit einem separaten Nutzerprofil versehen werden, bei dem die genauen Zeiten erstellt werden können, in denen der Raum erwärmt werden soll (z. B. morgens und abends im Badezimmer). Ihr badberg-Team entwickelt gerne ein individuelles, auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtetes Programm.

ZENTRALE REGELUNG

Eigentlich ist es ganz einfach: Warmes Wasser steigt nach oben, währenddessen kaltes Wasser nach unten sinkt. Frühere Schwerkraftheizungen funktionierten nach genau diesem physikalischen Prinzip und waren somit die Vorreiter der heute üblichen Pumpen-Warmwasserheizungen. Die Regulierung erfolgte damals über simple „Auf“ – oder „Zu“-Ventile, die wenig Komfort leisteten.

Mehr Informationen: ENERGIEEINSPARUNG AUF KOMFORTABLE ART UND WEISE

Im heutigen Zeitalter übernehmen moderne Kesseltechnologien, die mit intelligenten Steuerungssystemen ausgestattet sind, die Regie in Sachen Temperaturregelung. Dabei ist die witterungsgeführte Regelung bei neuen Anlagen der Standard. Über Sensoren an der Hausfassade wird die Außentemperatur, sowie Feuchtigkeit und Wind gemessen. Die Kesseltemperatur der Zentralheizung kann dann entsprechend angepasst werden. Die Vorlauftemperatur des Systems wird durch eine Innentemperaturregelung ermittelt, die sich in der Regel in einem zentralen Raum der Wohnung (z. B. Wohnzimmer) befindet. Daran orientiert sich letztendlich die ganze Temperaturregelung des Hauses.

All diese Regelungen sind wichtige Aspekte für die Nachtabsenkung. Die Wärmezufuhr wird dadurch immer dann, wenn sie nicht gebraucht wird, gedrosselt. Dadurch kann man quasi „im Schlaf“ Energie und die damit verbundenen Kosten einsparen. Andere zeitgesteuerte Programme ermöglichen die Anpassung des Wärmebedarfes an jedem beliebigen Wochentag – basierend auf den Alltagsgewohnheiten der Bewohner. Auch das Heizen einzelner Räume kann durch das Zusammenspiel mit speziellen Thermostatventilen oder Raumthermostaten problemlos geregelt werden.

Bei modernen Heizungsanlagen wird zwar all dies automatisch geregelt. Sie können aber nur dann effektiv arbeiten, wenn alle beteiligten Komponenten optimal aufeinander eingestellt und abgestimmt wurden. Auch sollte eine regelmäßige Wartung der Heizungsanlage durch einen erfahrenen Installateur durchgeführt werden, da bereits 1 mm Ruß beispielsweise den Wirkungsgrad eines Heizkessels um ca. 3 % verschlechtern kann. Das badberg-Team garantiert Ihnen einen wirtschaftlichen Betrieb Ihrer Heizungsanlage. Denn wir wissen, worauf es bei einer effizienten Temperaturregelung ankommt. Interesse? Wir stehen Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Foto: Viessmann Werke GmbH & Co. KG

THERMOSTATVENTILE

Immer, wenn es wieder auf die kältere Jahreszeit zugeht, gibt der Thermostat beim ersten Aufdrehen meistens ziemlich störende Glucks- und Blubbergeräusche von sich. Meistens genügt es dann, wenn die Heizung entlüftet wird. Luftblasen treiben ansonsten auch den Energieverbrauch unnötig in die Höhe.

Mehr Informationen: SCHLAUE KÖPFE MIT SCHNELLER REAKTION

Wenn es aber in der Heizung pfeift und klackert sollte ein Fachmann hinzugezogen werden. Denn dann stimmt eventuell mit dem Thermostatventil etwas nicht, welches dann besser ausgetauscht werden sollte. Und auch hier gilt: Moderne Ventile arbeiten im Gegensatz zu alten wesentlich präziser.

Thermostatventile werden benötigt, damit jeder einzelne Heizkörper immer nur so viel Wärme abgibt, wie tatsächlich benötigt wird. Temperaturfühler im inneren des Thermostats sorgen für eine konstante Raumtemperatur. Meistens kann der Austausch eines normalen Thermostates schnell und unkompliziert erledigt werden. Und noch etwas: Während des Lüftens sollte der Thermostat unbedingt zurückgedreht werden. Ansonsten öffnet er das Heizventil um den Wärmeverlust auszugleichen – und so wird dann im wahrsten Sinne des Wortes „zum Fenster hinaus geheizt“.

Über programmierbare elektronische Regler lassen sich einzelne Räume individuell steuern. Die Heizung im Badezimmer kann dadurch tagsüber, wenn es nicht benutzt wird, gedrosselt werden. Dafür ist es am Abend oder morgens nach dem Aufstehen wohl temperiert. Auf einem Display kann die persönliche Wunschtemperatur im „Temperatur-Zeit-Profil“ erstellt werden. Doch auch über den Heimcomputer oder per Funk können manche Geräte miteinander verbunden werden, damit mehrere Heizkörper gleichzeitig miteinander geregelt werden können. Somit lässt sich Energie einsparen und die jeweilige Raumwärme passt sich perfekt den persönlichen Lebensgewohnheiten an.

Fragen Sie doch Ihr badberg-Team, ob es für Ihr Haus rentabel ist, einen solchen Regler anzuschaffen. Wir wissen auch, welche Förderprogramme Sie nutzen können, denn wir sind nicht nur in technischen Belangen der ideale Ansprechpartner für Sie.